Kooperation KIndergarten VOlksschule

Kooperation KIndergarten VOlksschule

Die Kindergartenkinder freuen sich auf die Schule. Sie verspricht mehr Nähe zu der Welt der Erwachsenen und älteren Kinder. Sie lernen endlich lesen, schreiben und rechnen.
Diese Freude darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schulbeginn ein Übergang in ihrem Leben ist, der mit Unsicherheit und Unbekanntem einhergeht.
Haben Kinder die Möglichkeit auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Kindergartenzeit zurückzugreifen, so sind die Chancen groß, dass sie den neuen Lebensabschnitt mit Zuversicht und Stolz entgegensehen.

Mit unserer Kooperation Kindergarten & Volksschule möchten wir den Kindern, welche im Herbst - des darauf folgenden Jahres in die Schule kommen, den Übergang in die neue Institution erleichtern.
Die Kindergartenpädagogin und die Volksschullehrerin arbeiten im Team zusammen. Der Entwicklungsstand, besondere Stärken und Interessen der Kinder sind Ausgangspunkt für unsere Arbeit mit jedem einzelnen Kind.
Ein fließender Übergang vom „spielenden Lernen“ zum „lernenden Spielen“ wird durch viele unterschiedliche Angebote aus allen Bildungsbereichen ermöglicht.

Ziele:

  • Das stete Wohlergehen jedes einzelnen Kindes
  • Übergang vom Kindergarten in die Volksschule erleichtern
  • Individuelle Fertig- und Fähigkeiten berücksichtigen und weiter entwickeln
  • Individuelle Erfahrungen zu ermöglichen, damit das Kind die zukünftige Schule möglichst frühzeitig kennen lernt und Einblicke in den neuen Lebensbereich erhält
  • Kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Volksschule
  • Teamarbeit zwischen Kindergarten und Volksschule stattfinden lassen (KIVO-Team)
  • Beide Institutionen bzw. deren Mitarbeiter und Arbeit besser

Kooperation Kindergarten Volksschule

Dienstrechtliche Leitung
Kindergartenleiterin - Sandra Waldhauser
Volksschuldirektor - Christian Zeichen

Organisatorische und inhaltliche Leitung
Kindergartenpädagogin - Sandra Waldhauser, Karin Eugen
Volksschullehrerin - Brigitte Chyba

VOR – der SCHULE – KINDER
Vorschulkinder: So nennen wir die Kinder, welche den Kindergarten das letzte Jahr vor dem Schuleintritt besuchen.
= verpflichtendes Kindergartenjahr

Räumlichkeiten
Die pädagogische Arbeit findet in den Räumlichkeiten des Kindergartens und der Volksschule statt.

Projekt – Kooperation
September 2018 – Juni 2019
Dienstag 8:00Uhr – 9:30Uhr
Donnerstag 9:00Uhr – 11:15Uhr
KIVO – Team = Sandra Waldhauser, Karin Eugen, Brigitte Chyba


Pädagogische Vorschulerziehung im Kindergarten

Der Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind geschieht nicht mit dem ersten Schultag. Es ist ein Entwicklungsprozess, welcher sich einfacher gestaltet, wenn Kinder die Möglichkeit haben auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Kindergartenzeit zurückzugreifen.
Das Kind bei der Entwicklung vom Kindergartenkind zum Schulkind zu begleiten, ist eine wichtige, gemeinsame Aufgabe der Eltern, des Kindergartens und der Volksschule.

Auch in der Vergangenheit war die Vorschulerziehung immer ein wichtiger Punkt in der pädagogischen Arbeit unseres Kindergartens.
Vorschulerziehung ist nicht nur das Lernen mit Arbeitsblättern.
Das Kind braucht viele verschiedene Angebote für die Entfaltung seiner Fähigkeiten. (Gutes Spielmaterial verschiedenster Art, Materialien zum freien Gestalten, Materialien für das Rollenspiel, Bilderbücher, Materialien zum Konstruieren und Experimentieren, Geräte und Angebote für die Schulung der Bewegung…..)

Die erarbeiteten Arbeitsblätter dienen sowohl der Unterstützung von Gesprächen und Erarbeitungsphasen, als auch der Vertiefung und Festigung der verschiedenen Themen.
Wichtig ist uns auch eine anschließende Reflexionsphase, in der uns die Kinder ihre Lösungen mitteilen.
Neben der kognitiven Förderung, den Lern- und Denkprozessen, kommt auch der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes eine wesentliche Bedeutung zu.


Projekt Bibliothek

Im Zuge der Kooperation zwischen Kindergarten und Volksschule dürfen die Kinder nun auch die Bibliothek der Volksschule näher kennenlernen. Nachdem wir die Bibliothek besichtigt haben und den Umgang mit Büchern kennen gelernt haben, dürfen sich die Kinder auch ein Buch ausleihen.
Jedes Kind bekommt ein Lesetagebuch, in welchem die ausgeliehenen Bücher eingetragen werden. Im Abschnitt von 2 Wochen werden die Bücher getauscht!


Ziele:

  • Regeln im Umgang mit dem Buch einhalten
  • Lesemotivation entwickeln
  • Steigerung der Motivation beim Zuhören vom gelesenem
  • Kennenlernen verschiedener literarischer Texte
  • Eltern in den Leseprozess mit einbinden
  • Anbahnung der selbstständigen Auseinandersetzung mit Texten verschiedener Art (Gespräche, Diskussionen, Stellungnahmen…)
  • spezielle, dem Inhalt der Geschichte entsprechende Ziele, z.B. in Bezug auf Sachverhalte, Gefühle, Sinnzusammenhänge oder Bewältigung von Problemen.
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit; das Sich-Einlassen der Kindes auf das Bilderbuch erfordert ein relativ hohes Maß an Durchhaltevermögen und an Konzentration.
  • Förderung der Wahrnehmung durch Betrachten und durch Zuhören.

Jedesmal, wenn man ein Buch öffnet, lernt man etwas.
Chinesisches Sprichwort